Dies ist keine Anlageberatung. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf eines Finanzprodukts dar.
Einen regulierten Aktienbroker zu waehlen ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die ein Trader trifft, und die Regulierung ist die Grundlage der Handelsbeziehung. Der regulierte Broker befolgt die Regeln, trennt die Kundengelder und bietet die Schutzmechanismen, die der Trader benoetigt. Der unregulierte Broker muss die Regeln nicht einhalten, und der unregulierte Broker muss die Kundengelder nicht trennen. Der Trader, der einen regulierten Broker waehlt, kann mit Vertrauen handeln, und der Trader, der einen unregulierten Broker waehlt, geht eine unnoetige Risikoposition ein.
Warum Regulierung wichtig ist
Der erste Grund ist der Schutz der Gelder. Der Regulierer verlangt, dass der Broker die Kundengelder auf einem getrennten Konto bei einer Bank der ersten Kategorie verwahrt, und die Trennung stellt sicher, dass die Gelder des Traders nicht für die eigenen Geschäftstätigkeiten des Brokers verwendet werden. Geht der Broker in Insolvenz, werden die getrennten Gelder an den Trader zurückgegeben, und die Insolvenz des Brokers hat keinen Einfluss auf die Gelder des Traders.
Der zweite Grund ist der Schutz vor Betrug. Der Regulierer verlangt, dass der Broker die Vorschriften zur Geldwäschebekämpfung einhält, und der Regulierer verlangt, dass der Broker die Identität der Kunden überprüft. Die Überprüfung verringert das Risiko von Betrug, und sie verringert das Risiko, dass der Broker für illegale Aktivitäten genutzt wird.
Der dritte Grund ist der Schutz vor unfairen Praktiken. Der Regulierer legt die Regeln zu Hebelwirkung, Offenlegung, Berichterstattung und Ausführung fest, und der Regulierer setzt die Regeln durch Inspektionen und Geldstrafen durch. Der Trader, der einen regulierten Broker nutzt, kann sich auf die Regeln verlassen, und der Trader, der einen nicht regulierten Broker nutzt, hat im Streitfall keine Handhabe.
Die wichtigsten Aufsichtsbehörden
In der Europäischen Union sind die wichtigsten Aufsichtsbehörden die Financial Conduct Authority (FCA) im Vereinigten Königreich, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Deutschland, die Autorité des Marchés Financiers (AMF) in Frankreich, die Autoriteit Financiële Markten (AFM) in den Niederlanden und die Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) in Zypern. Die Aufsichtsbehörden haben unterschiedliche Regeln, und die Aufsichtsbehörden haben unterschiedliche Durchsetzungsstufen.
In den Vereinigten Staaten sind die wichtigsten Aufsichtsbehörden die Securities and Exchange Commission (SEC) für Aktien und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) für Futures. Die SEC und die CFTC haben strenge Regeln, und die Aufsichtsbehörden haben eine lange Geschichte der Durchsetzung.
In Asien sind die wichtigsten Aufsichtsbehörden die Australian Securities and Investments Commission (ASIC) in Australien, die Securities and Futures Commission (SFC) in Hongkong und die Financial Services Agency (FSA) in Japan. Die Aufsichtsbehörden haben unterschiedliche Regeln, und die Aufsichtsbehörden haben unterschiedliche Durchsetzungsstufen. Die Offshore-Aufsichtsbehörden haben weniger strenge Regeln und weniger Durchsetzungsbefugnisse.
Die Entschдdigungssysteme fьr Anleger
Das Entschдdigungssystem fьr Anleger deckt Verluste bis zu einem bestimmten Betrag ab, wenn der Broker insolvent geht, und die Deckung variiert je nach Rechtsordnung. In der Europдischen Union betrдgt die Deckung bis zu 20.000 € pro Kunde bei der FCA, der BaFin und der AMF. In den Vereinigten Staaten betrдgt die Deckung bis zu 500.000 $ pro Kunde bei der Securities Investor Protection Corporation (SIPC). In Asien variiert die Deckung je nach Land, und sie kann bis zu 500.000 HK$ pro Kunde unter der SFC betragen.
Offshore-Rechtsordnungen verfьgen mцglicherweise nicht ьber ein Entschдdigungssystem fьr Anleger, und die Offshore-Rechtsordnung deckt mцglicherweise keine Verluste. Der Trader, der einen Offshore-Broker nutzt, ist nicht durch das System der heimischen Aufsichtsbehцrde abgedeckt, und der Trader hat im Streitfall nur eingeschrдnkte Mцglichkeiten zur Durchsetzung seiner Ansprьche.
So pruefst du die Regulierung
Der erste Schritt ist, die Website des Brokers zu ueberpruefen. Der Broker veroeffentlicht die Lizenznummer, den Namen der Aufsichtsbehoerde und die Website der Aufsichtsbehoerde. Der Trader sollte die Lizenz pruefen und auf der Website der Aufsichtsbehoerde nach der Liste der autorisierten Broker suchen.
Der zweite Schritt ist, die Website der Aufsichtsbehoerde zu pruefen. Die Aufsichtsbehoerde veroeffentlicht die Liste der autorisierten Broker, und die Aufsichtsbehoerde veroeffentlicht die Durchsetzungsma%C3%9Fnahmen. Der Trader sollte nach dem Namen des Brokers suchen und den Durchsetzungsnachweis ueberpruefen.
Der dritte Schritt ist, die Risikobekanntmachung des Brokers zu lesen. Der Broker sollte die Risikobekanntmachung veroeffentlichen, und die Bekanntmachung sollte die Risiken des Tradings erklaeren. Der Trader sollte die Bekanntmachung sorgfaeltig lesen und nach versteckten Risiken oder unfairen Bedingungen Ausschau halten.
Warnsignale, auf die du achten solltest
Das erste Warnsignal ist ein nicht lizenzierter Broker. Der Broker hat keine Lizenz von einem anerkannten Regulierer, und der Broker hat keine Website des Regulators. Der Trader sollte kein Konto bei einem nicht lizenzierten Broker eröffnen und stattdessen nach einem anderen Broker suchen.
Das zweite Warnsignal ist ein Bonus mit Auszahlungs-Sperre. Der Broker bietet einen Bonus an, und der Bonus ist gesperrt, bis der Trader ein hohes Handelsvolumen erreicht. Die Bonusstruktur kann so gestaltet sein, dass es schwierig wird, die Gelder abzuheben, und der Trader sollte die Bedingungen lesen, bevor er den Bonus annimmt.
Das dritte Warnsignal ist ein schlechter Kundenservice. Der Broker braucht Tage, um auf eine Frage zu antworten, und der Broker geht nicht ans Telefon. Der Kundenservice ist ein Zeichen für die Professionalität des Brokers, und der Trader sollte den Support testen, bevor er die Gelder einzahlt.
Das vierte Warnsignal sind widersprüchliche Informationen. Die Website des Brokers sagt etwas anderes, und der Kundenservice des Brokers sagt etwas anderes. Widersprüchliche Informationen sind ein Zeichen für mangelnde Professionalität, und der Trader sollte nach einem anderen Broker suchen.
Haeufige Fragen zur Regulierung
Welcher ist der beste Regulierer fuer einen Retail-Trader? Der beste Regulierer fuer einen Retail-Trader ist ein Regulierer der Stufe 1 wie die FCA, die BaFin, die AMF, die SEC oder die ASIC. Der Regulierer der Stufe 1 hat eine lange Geschichte der Durchsetzung, und der Regulierer der Stufe 1 verfuegt ueber einen starken Rahmen fuer den Anlegerschutz.
Deckt die Regulierung alle Produkte ab? Das haengt vom Regulierer und dem Produkt ab. Die FCA reguliert die Broker, die Produkte und die Maerkte, und die Regeln der FCA decken die meisten Produkte ab. Die SEC reguliert die Aktien, die Anleihen und die Fonds, und die Regeln der SEC decken die meisten Produkte ab.
Kann ich mit einem unregulierten Broker handeln? Der Trader kann, aber der Trader sollte es nicht. Der unregulierte Broker muss sich nicht an die Regeln halten, und der unregulierte Broker muss die Kundengelder nicht getrennt verwahren. Der Trader, der einen unregulierten Broker nutzt, geht ein unnoetiges Risiko ein, und der Trader kann das gesamte eingezahlte Geld verlieren.
Verwandte Ressourcen
Wo anfangen
Wenn Sie einen regulierten Stock Broker auswählen, ist der hilfreichste erste Schritt, drei bis fünf Broker zu einer Shortlist zusammenzustellen, die in Tier-1-Gerichtsbarkeiten reguliert sind, und für jeden Broker die Lizenz sowie die zuständige Aufsichtsbehörde zu überprüfen. Unser Broker-Vergleich listet die Broker nach Gerichtsbarkeit auf und zeigt Ihnen damit, was der Broker anbietet, bevor Sie das Konto eröffnen.