Dies ist keine Anlageberatung. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf eines Finanzprodukts dar.
Einige Aktienhandelsplattformen bieten Investmentfonds neben Aktien und ETF an, und die Investmentfonds sind über dasselbe Konto und dieselbe Plattform verfügbar. Die Verfügbarkeit hängt vom Broker ab, und der Broker kann eine begrenzte Auswahl an Investmentfonds anbieten oder eine große Bandbreite. Der Trader, der in Investmentfonds investieren möchte, sollte das Angebot des Brokers prüfen und die Kosten sowie die jeweiligen Vor- und Nachteile vergleichen.
Wie Investmentfonds auf einer Aktienplattform funktionieren
Ein Investmentfonds ist ein gebündeltes Anlagevehikel, und der Investmentfonds wird von einem professionellen Manager verwaltet, der das gebündelte Geld in Aktien, Anleihen oder andere Vermögenswerte investiert. Der Anleger kauft Anteile am Investmentfonds, und der Wert der Anteile entspricht dem Nettoinventarwert (NAV) des Fonds. Der NAV wird am Ende jedes Handelstags berechnet, und der NAV ist der Preis, zu dem der Anleger die Anteile kaufen oder verkaufen kann.
Der Investmentfonds unterscheidet sich von einem ETF. Ein ETF wird den ganzen Tag über an einer Börse gehandelt, und der Preis des ETF schwankt mit dem Markt. Ein Investmentfonds wird einmal pro Tag bepreist, und der Preis ist der NAV. Der Investmentfonds unterscheidet sich außerdem von einer Aktie. Eine Aktie steht für einen Anteil an einem Unternehmen, und ein Investmentfonds steht für einen Anteil an einem Portfolio.
Der Investmentfonds wird über den Broker gekauft und verkauft, und der Broker gibt die Order beim Fondsunternehmen auf. Die Order wird zum NAV ausgeführt, und die Abwicklung erfolgt innerhalb von ein bis drei Geschäftstagen. Der Investmentfonds wird nicht in Echtzeit gehandelt, und der Investmentfonds unterliegt keiner Volatilität innerhalb des Tages.
Die Verfügbarkeit
Einige Broker bieten eine begrenzte Auswahl an Investmentfonds, und die Auswahl umfasst die beliebtesten Fonds aus den großen Fondsfamilien. Andere Broker bieten eine breite Auswahl, und die Auswahl umfasst Tausende von Fonds aus hunderten von Fondsfamilien. Der Trader, der einen bestimmten Fonds sucht, sollte das Angebot des Brokers prüfen und nach einem Broker suchen, der die Fondsfamilie anbietet, die der Trader bevorzugt.
Der Discount Broker bietet typischerweise eine begrenzte Auswahl und konzentriert sich auf No-Load-Fonds. Der Full-Service Broker bietet typischerweise eine breite Auswahl und konzentriert sich auf Load-Fonds sowie auf Beratungsfonds. Der Trader sollte den Broker an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Die Kosten
Die Kosten für den Kauf eines Investmentfonds über eine Börsen-/Trading-Plattform umfassen die Expense Ratio, die Transaktionsgebühr und den Ausgabeaufschlag. Die Expense Ratio ist die jährliche Gebühr, die vom Fonds erhoben wird, und die Expense Ratio liegt zwischen 0,05 Prozent für einen Indexfonds und 1,5 Prozent für einen aktiv verwalteten Fonds. Die Expense Ratio wird vom NAV abgezogen, und die Expense Ratio spiegelt sich in der Rendite wider.
Die Transaktionsgebühr ist die Gebühr des Brokers für die Erteilung der Order, und die Transaktionsgebühr liegt zwischen 0 € und 50 € pro Order. Einige Broker erlassen die Transaktionsgebühr für No-Load-Fonds, und die Befreiung ist ein Anreiz, den Broker für den Kauf der Fonds zu nutzen. Die Transaktionsgebühr ist ein einmaliger Kostenpunkt, und die Transaktionsgebühr fällt nicht erneut an, sofern der Trader nicht weitere Anteile kauft.
Der Ausgabeaufschlag ist eine Vertriebsgebühr, und der Ausgabeaufschlag ist ein Prozentsatz der Investition. Der Front-End-Load wird gezahlt, wenn der Investor die Anteile kauft, und der Front-End-Load liegt zwischen 0 Prozent und 5 Prozent. Der Back-End-Load wird gezahlt, wenn der Investor die Anteile verkauft, und der Back-End-Load sinkt im Laufe der Zeit. Der No-Load-Fonds hat keine Vertriebsgebühr, und der No-Load-Fonds ist der häufigste auf Discount-Plattformen.
Die Kompromisse
Der erste Kompromiss sind die Kosten. Der Investmentfonds hat eine Expense-Ratio, und die Expense-Ratio wird von der Rendite abgezogen. Der ETF hat eine ähnliche Expense-Ratio, aber der ETF hat bei den meisten Brokern keine Transaktionsgebühr. Der Trader, der die Kosten minimieren will, sollte eher den ETF statt des Investmentfonds in Betracht ziehen, und der Trader sollte die Gesamtkosten vergleichen.
Der zweite Kompromiss ist die Auswahl. Der Investmentfonds bietet Zugang zu aktiv verwalteten Strategien, und die aktiv verwalteten Strategien sind über die meisten ETFs nicht verfügbar. Der Trader, der einen bestimmten Manager oder eine bestimmte Strategie möchte, muss möglicherweise einen Investmentfonds nutzen, und der Trader sollte die Strategie mit den Alternativen vergleichen.
Der dritte Kompromiss ist die Preisgestaltung. Der Investmentfonds wird einmal pro Tag bepreist, und der Trader kann keine Limit-Order platzieren. Der Trader, der den Einstieg timen möchte, muss den NAV am Ende des Tages akzeptieren, und der Trader, der einen bestimmten Preis möchte, muss ein anderes Produkt verwenden. Die Preisgestaltung ist weniger flexibel als die Preisgestaltung eines ETFs oder einer Aktie.
Der vierte Kompromiss ist die Steuereffizienz. Der Investmentfonds ist weniger steuereffizient als der ETF, und der Investmentfonds kann am Ende des Jahres Kapitalgewinne ausschütten. Der ETF ist steuereffizienter, weil der ETF den In-Kind-Creation- und -Redemption-Mechanismus nutzt, und der ETF löst keine Kapitalgewinnausschüttungen aus.
Haeufige Fragen zu Investmentfonds auf Aktienplattformen
Kann ich jeden Investmentfonds auf einer Aktienplattform kaufen? Nein, der Broker bietet eine Auswahl an, und die Auswahl kann den Fonds nicht enthalten, den der Trader moechte. Der Trader sollte das Angebot des Brokers pruefen, bevor er das Konto eroeffnet, und der Trader sollte nach einem Broker suchen, der die Fondsfamilie anbietet, die der Trader bevorzugt.
Ist die Kostenquote bei allen Brokern gleich? Ja, die Kostenquote wird vom Fonds festgelegt, und die Kostenquote ist unabhaengig vom Broker gleich. Der Trader sollte die Kostenquoten aehnlicher Fonds vergleichen und den Fonds mit der niedrigsten Kostenquote fuer die Strategie waehlen.
Kann ich die Kaeufe von Investmentfonds automatisieren? Ja, die meisten Broker bieten automatische Anlageplaene an, und der automatische Anlageplan kauft in regelmaessigen Abstaenden einen festen Betrag des Fonds. Der automatische Anlageplan ist nuetzlich fuer den Cost-Average-Effekt (Dollar-Cost-Averaging) und der automatische Anlageplan ist nuetzlich fuer langfristige Anleger.
Verwandte Ressourcen
Wo anfangen
Wenn Sie Investmentfonds auf einer Handelsplattform bewerten, ist der hilfreichste erste Schritt, die Auswahl des Brokers, die Transaktionsgebühr und die verfügbaren Fondsfamilien zu prüfen. Unser Broker-Vergleich listet die Broker und die Investmentfonds-Angebote auf, die zusammen zeigen, was der Broker bietet, bevor Sie das Konto eröffnen.