Dies ist keine Anlageberatung. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf eines Finanzprodukts dar.
Ein Full-Service-Broker ist ein Broker, der Ausführung, Research, Beratung und persönlichen Service unter einem Dach anbietet. Der Full-Service-Broker beschäftigt Analysten, die Research veröffentlichen, Berater, die Empfehlungen geben, und Relationship Manager, die dem Kunden bei den Handelsentscheidungen helfen. Der Full-Service-Broker verlangt für den Service eine höhere Provision, und der Broker erhebt oft einen Prozentsatz der verwalteten Vermögenswerte.
Was ein Full-Service-Broker ist
Ein Full-Service-Broker ist ein Broker, der Ausführung, Research, Beratung und persönlichen Service unter einem Dach anbietet. Der Full-Service-Broker beschäftigt Analysten, die Research veröffentlichen, Berater, die Empfehlungen geben, und Relationship Manager, die dem Kunden bei den Handelsentscheidungen helfen. Der Full-Service-Broker verlangt für den Service eine höhere Provision, und der Broker berechnet oft einen Prozentsatz des verwalteten Vermögens.
Das Full-Service-Modell steht unter Druck durch Discount-Broker, Robo-Advisors und Online-Handelsplattformen, ist aber weiterhin relevant für Trader, die Orientierung wünschen, die eine persönliche Beziehung möchten und die bereit sind, für den Service zu bezahlen. Zu den größten Full-Service-Brokern gehören die großen Investmentbanken sowie die Vermögensverwaltungsbereiche der großen Finanzgruppen.
Die wichtigsten Vorteile
Der erste Vorteil ist die Recherche. Ein Full-Service-Broker veröffentlicht Analystenberichte zu Tausenden von Aktien, und die Berichte enthalten die Finanzmodelle, die Bewertung, die Einstufung und den Kurszielwert. Die Recherche steht allen Kunden zur Verfügung, und sie ist oft ausführlicher als das, was bei einem Discount Broker verfügbar ist.
Der zweite Vorteil ist die Beratung. Ein Full-Service-Broker weist dem Kunden einen Berater zu, und der Berater unterstützt den Kunden bei den Handelsentscheidungen, bei der Asset-Allokation und beim Portfolio-Rebalancing. Der Berater kennt die Ziele des Kunden, die Risikotoleranz des Kunden und die steuerliche Situation des Kunden, und der Berater passt die Beratung an den Kunden an.
Der dritte Vorteil ist der persönliche Service. Ein Full-Service-Broker bietet einen Relationship Manager, der per Telefon, per E-Mail oder persönlich erreichbar ist. Der Relationship Manager hilft dem Kunden bei der Kontoeröffnung, bei der Einzahlung, bei Auszahlungen und bei allen Problemen, die auftreten. Der persönliche Service ist besonders wertvoll für Trader, die sich nicht mit den operativen Details befassen möchten.
Der vierte Vorteil ist die Produktpalette. Ein Full-Service-Broker bietet eine breite Auswahl an Produkten, darunter Aktien, Anleihen, Optionen, Futures, Investmentfonds, ETFs und alternative Anlagen. Der Full-Service-Broker kann als One-Stop-Shop für die Anlagebedürfnisse des Traders dienen, und der Full-Service-Broker kann das Portfolio an die Vorlieben des Traders anpassen.
Die Kosten
Die erste Kostenposition sind die Provisionen. Ein Full-Service-Broker berechnet €20-€50 pro Trade, und die Provision ist höher als die Provision bei einem Discount Broker. Die Provision ist gerechtfertigt für Trader, die die Beratung und die Research nutzen, und die Provision ist zu hoch für Trader, die den Service nicht benötigen.
Die zweite Kostenposition ist die vermögensbezogene Gebühr. Einige Full-Service-Broker berechnen 0,5 Prozent bis 1,5 Prozent der Assets under Management pro Jahr. Die Gebühr deckt die Beratung und das Relationship Management ab, und die Gebühr kommt zusätzlich zur Provision hinzu. Die vermögensbezogene Gebühr ist hoch für Trader mit einem großen Portfolio, und die vermögensbezogene Gebühr kann die Renditen im Laufe der Zeit schmälern.
Die dritte Kostenposition ist die Plattformgebühr. Einige Full-Service-Broker berechnen eine Plattformgebühr von €20-€50 pro Monat für die Handelsplattform. Die Plattformgebühr ist eine feste Kostenposition, und die Plattformgebühr trifft kleine Konten am stärksten.
Wer sollte einen Full-Service-Broker nutzen
Ein Full-Service-Broker ist eine gute Wahl für Trader mit einem großen Konto, die einen persönlichen Berater wünschen und die Recherche sowie den persönlichen Service besonders schätzen. Ein Full-Service-Broker passt außerdem gut zu Tradern, die neu an den Märkten sind und Orientierung wünschen, sowie zu Tradern, die eine komplexe finanzielle Situation haben, die eine maßgeschneiderte Beratung erfordert.
Ein Full-Service-Broker ist nicht die richtige Wahl für Trader mit einem kleinen Konto, für Trader, die sich selbstständig um ihre Entscheidungen kümmern, oder für Trader, die empfindlich auf Gebühren reagieren. Wer die Recherche oder die Beratung nicht nutzt, sollte nicht für den Service bezahlen, und der Trader sollte einen Discount Broker oder einen Robo-Advisor in Betracht ziehen.
So bewertest du einen Full-Service-Broker
Die erste Prüfung betrifft die Qualitaet der Recherche. Der Broker sollte Research zu einer breiten Palette von Aktien veroeffentlichen, und die Recherche sollte fundiert sein. Der Trader kann die Recherche testen, indem er sich einige Berichte ansieht, und der Trader kann die Recherche mit der Recherche anderer Broker vergleichen.
Die zweite Pruefung betrifft die Erfolgsbilanz des Beraters. Der Berater sollte eine Erfolgsbilanz darin haben, gute Empfehlungen zu geben, und der Berater sollte eine geringe Fluktuation bei den empfohlenen Portfolios aufweisen. Der Trader kann den Berater nach Referenzen fragen, und der Trader kann die Qualifikationen des Beraters ueberpruefen.
Die dritte Pruefung betrifft die Gesamtkosten. Der Broker sollte den Provisionsplan, die assetbasierte Gebuehr und die Plattformgebuehr veroeffentlichen. Der Trader sollte die Gesamtkosten fuer ein reprasentatives Handelsmuster berechnen und die Gesamtkosten mit den Kosten eines Discount Brokers vergleichen.
Haeufige Fragen ueber Full-Service-Broker
Sind Full-Service-Broker die Kosten wert? Fuer Trader, die die Recherche und die Beratung nutzen, ja. Die Beratung kann den Trader vor kostspieligen Fehlern bewahren, und die Beratung kann die Renditen verbessern. Fuer Trader, die die Beratung nicht nutzen, nein.
Kann ich von einem Discount Broker zu einem Full-Service Broker wechseln? Ja, und der Trader kann auch Konten bei mehreren Brokern fuehren. Der Trader sollte die gesamten Kosten und den gesamten Service vergleichen, bevor er den Wechsel vornimmt, und den Discount Broker fuer die Trades beibehalten, bei denen die Kosten eine Rolle spielen.
Wie hoch ist die Mindestsumme fuer ein Konto bei einem Full-Service Broker? Die Mindestsumme variiert je nach Broker. Einige Full-Service-Broker verlangen €100.000 oder mehr, und einige Full-Service-Broker akzeptieren kleinere Konten mit einer hoeheren Provision. Der Trader sollte die Mindestsumme pruefen, bevor er das Konto eroeffnet.
Verwandte Ressourcen
Wo anfangen
Wenn Sie Full-Service-Broker bewerten, ist der nützlichste erste Schritt, die Leistungen zu identifizieren, die Sie tatsächlich benötigen (Research, Beratung, persönlicher Service), und die Gesamtkosten über drei bis fünf Broker hinweg zu vergleichen. Unsere Broker-Vergleich listet die Full-Service-Broker und die Gebührentabellen auf, die zusammen zeigen, was der Broker bietet, bevor Sie das Konto eröffnen.