Dies ist keine Anlageberatung. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf eines Finanzprodukts dar.
Die Wahl eines Aktien-Brokers läuft auf vier Dimensionen hinaus: Regulierung, Kosten, Produktpalette und Plattform. Der richtige Broker in einer Dimension kann in einer anderen Dimension der falsche Broker sein, und der Trader sollte die Dimensionen nach persönlicher Priorität gewichten, bevor er Broker vergleicht. Der Trader, dem die Kosten am wichtigsten sind, sollte einen Discount Broker wählen. Der Trader, dem der Service am wichtigsten ist, sollte einen Full-Service Broker wählen. Der Trader, dem die Plattform-Funktionen am wichtigsten sind, sollte einen Broker wählen, dessen Plattform zum Trading-Stil passt.
Die vier Dimensionen
Die erste Dimension ist die Regulierung. Der Broker sollte in einer anerkannten Jurisdiktion reguliert sein, und der Broker sollte die Kundengelder auf einem getrennten Konto verwahren. Der Trader sollte die Lizenz überprüfen und der Trader sollte die Risikohinweise des Brokers lesen. Wer sich um den Schutz kümmert, sollte einen Broker wählen, der von einem Tier-1-Regulierer wie der FCA, der ASIC oder der SEC reguliert wird.
Die zweite Dimension sind die Kosten. Zu den Kosten gehören die Provision, die Spreads, die Plattformgebühr, die Inaktivitätsgebühr und die Gebühr für die Währungsumrechnung. Der Trader sollte die Gesamtkosten für ein repräsentatives Handelsmuster berechnen und die Gesamtkosten über drei bis fünf Broker hinweg vergleichen.
Die dritte Dimension ist die Produktpalette. Der Broker sollte die Produkte anbieten, die der Trader handeln möchte, und der Broker sollte die Märkte anbieten, auf die der Trader zugreifen möchte. Wer US-Aktien handeln will, sollte einen Broker mit US-Marktzugang wählen, und wer internationale Aktien handeln will, sollte einen Broker mit globalem Marktzugang wählen.
Die vierte Dimension ist die Plattform. Die Plattform sollte schnell, zuverlässig und funktionsreich sein. Der Trader sollte die Plattform mit einem Demo-Konto testen und der Trader sollte die Ordertypen, das Charting, die Datenqualität und die Ausführungsgeschwindigkeit prüfen.
Eine praktische Checkliste
Der erste Punkt in der Checkliste ist die Regulierung. Der Trader sollte die Lizenz, die Aufsichtsbehörde und die Trennung der Gelder überprüfen. Der Trader sollte kein Konto bei einem unregulierten Broker eröffnen, und der Trader sollte vorsichtig sein bei Brokern, die in kleinen Jurisdiktionen reguliert sind.
Der zweite Punkt sind die Kosten. Der Trader sollte die Provision, die Spreads, die Plattformgebühr und die Gebühr bei Inaktivität vergleichen. Der Trader sollte nach versteckten Gebühren Ausschau halten und die Gebührenordnung des Brokers sorgfältig lesen.
Der dritte Punkt ist die Produktpalette. Der Trader sollte die Produkte auflisten, die der Trader handeln möchte, und die Angebotsbreite des Brokers für jedes Produkt prüfen. Der Trader sollte außerdem die verfügbare Hebelwirkung bei jedem Produkt überprüfen, da die Hebelwirkung die Margin-Anforderungen beeinflusst.
Der vierte Punkt ist die Plattform. Der Trader sollte die Plattform mit einem Demo-Konto testen und die Orderarten, das Charting, die Datenqualität und die Ausführungsgeschwindigkeit prüfen. Der Trader sollte außerdem die mobile App überprüfen, weil der Trader möglicherweise unterwegs handeln muss.
Häufige Fallstricke
Der erste Fallstrick besteht darin, einen Broker anhand einer einzigen Dimension auszuwählen. Der Broker mit der niedrigsten Provision kann eine schlechte Plattform haben, und der Broker mit der besten Plattform kann eine hohe Provision verlangen. Der Trader sollte alle vier Dimensionen betrachten und die Dimensionen nach persönlicher Priorität priorisieren.
Der zweite Fallstrick ist, die Regulierung zu ignorieren. Der Trader, der für den hohen Hebel einen Off-shore-Broker wählt, kann das gesamte Guthaben verlieren, wenn der Broker insolvent geht. Der Trader sollte den höheren Hebel gegen den geringeren Schutz abwägen.
Der dritte Fallstrick ist, das Demo-Konto zu überspringen. Der Trader, der ein Live-Konto eröffnet, ohne die Plattform zu testen, kann von dem Verhalten der Plattform überrascht werden. Der Trader sollte die Plattform mit einem Demo-Konto mindestens zwei bis vier Wochen lang testen, bevor er ein Live-Konto eröffnet.
Haeufige Fragen zur Auswahl eines Brokers
Was ist die wichtigste Dimension? Die Regulierung ist die wichtigste Dimension, weil die Regulierung das Schutzniveau bestimmt. Der Trader sollte einen Broker waehlen, der in einer Tier-1-Gruendungsordnung reguliert ist, und der Trader sollte die Lizenz ueberpruefen.
Sollte ich mehr als einen Broker nutzen? Viele Trader nutzen zwei oder drei Broker: einen Broker fuer das Haupttrading und einen zweiten Broker fuer die Produkte, die der Hauptbroker nicht anbietet. Das Multi-Broker-Setup bietet Flexibilitaet, und das Setup diversifiziert das Gegenparteirisiko.
Wie lange dauert es, einen Broker auszuwahlen? Die Bewertung kann ein paar Tage bis zu ein paar Wochen dauern, je nach Erfahrung des Traders und den Prioritaeten des Traders. Der Trader sollte die Entscheidung nicht ueberstuerzen und die Plattform mit einem Demo-Konto testen, bevor er ein Live-Konto eroeffnet.
Verwandte Ressourcen
Wo anfangen
Wenn Sie einen Aktien-Broker auswählen, ist der nützlichste erste Schritt, die vier Dimensionen nach persönlicher Prioritaet zu bewerten und drei bis fuenf Broker auszuwahlen, die zu den beiden wichtigsten Dimensionen passen. Unsere Broker-Vergleich listet die Broker nach Regulierung, Kosten, Produktpalette und Plattform auf, was zusammen zeigt, was der Broker bietet, bevor Sie das Konto eroeffnen.