Dies ist keine Anlageberatung. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf eines Finanzprodukts dar.
Leverage ist eines der wirkungsvollsten Werkzeuge im Arsenal eines Aktienhändlers, und Leverage ist zugleich eines der gefährlichsten. Das Leverage, das bei einer 5:1-Position einen Gewinn von 5 Prozent erzeugt, kann auch einen Verlust von 5 Prozent bewirken, und der Verlust kann größer sein als der Gewinn – aufgrund des Spreads, der Provision und der Finanzierungskosten. Der Händler, der die Auswirkungen von Leverage versteht, kann eine Strategie entwickeln, die Leverage klug einsetzt, und der Händler kann die Fallstricke vermeiden, die mit Leverage einhergehen.
Wie Leverage das Risikoprofil verändert
Der Leverage vervielfacht die Exposition, und diese Vervielfachung verändert das Risikoprofil der Strategie. Der Trader mit einem Konto von 10.000 € und einem 5:1-Leverage auf eine Position von 50.000 € hat das gleiche Risiko wie ein Trader mit einem Konto von 50.000 € ohne Leverage. Das Risiko ist in Dollar-Beträgen gleich, und das Risiko ist in Prozent gleich.
Der Leverage verändert außerdem die Volatilität der Renditen. Die gehebelt positionierte Anlage erzielt in guten Zeiten höhere Renditen, und die gehebelt positionierte Anlage erleidet in schlechten Zeiten höhere Verluste. Das Eigenkapital des Traders schwankt stärker, und diese Schwankungen können psychologisch herausfordernd sein. Der Trader, der nicht auf die Schwankungen vorbereitet ist, kann emotionale Entscheidungen treffen, und die emotionalen Entscheidungen können zu Verlusten führen.
Wie sich Leverage auf die Positionsgroesse auswirkt
Die Leverage ermoeglicht es dem Trader, mit einer kleineren Einlage eine groessere Position zu kontrollieren, und die groessere Position erfordert einen anderen Ansatz bei der Positionsgroesse. Der Trader, der eine Leverage von 5:1 nutzt, kann das Fuenffache des Kontos kontrollieren, und die Positionsgroesse sollte so gewaehlt werden, dass eine 1-prozentige Bewegung der zugrunde liegenden Aktie eine 5-prozentige Bewegung im Konto bewirkt. Die 5-prozentige Bewegung ist der maximale Verlust, den der Trader bei einem einzelnen Trade hinnehmen sollte.
Die Leverage erfordert zudem einen disziplinierteren Ansatz beim Stop-Loss. Der Stop-Loss sollte auf einem Niveau platziert werden, das zur Risikotoleranz des Traders passt, und der Stop-Loss sollte nicht gegen den Trader verschoben werden. Der Trader, der Leverage ohne Stop-Loss nutzt, ist der vollen Bewegung der zugrunde liegenden Aktie ausgesetzt, und die volle Bewegung kann das Konto ausloeschen.
Wie sich Leverage auf das Renditepotenzial auswirkt
Die Leverage vervielfacht das Renditepotenzial, und genau diese Vervielfachung ist der Hauptreiz der Leverage. Der Trader, der eine Leverage von 5:1 nutzt, kann mit einer 5-prozentigen Bewegung der zugrunde liegenden Aktie 25 Prozent auf das Konto erzielen, und die 25 Prozent sind eine beachtliche Rendite. Die gleiche Bewegung ohne Leverage würde 5 Prozent ergeben, und die 5 Prozent sind eine eher bescheidene Rendite.
Die Leverage verstärkt auch das Verlustpotenzial, und diese Verstärkung ist das Hauptrisiko der Leverage. Der Trader, der eine Leverage von 5:1 nutzt, kann bei einer 5-prozentigen Bewegung gegen den Trader 25 Prozent auf das Konto verlieren, und die 25 Prozent sind ein erheblicher Verlust. Die gleiche Bewegung ohne Leverage würde 5 Prozent ergeben, und die 5 Prozent sind ein gut beherrschbarer Verlust.
Wie Leverage deine Trading-Strategie beeinflusst
Der erste Effekt betrifft die Haltedauer. Die gehebelt positionierte Position zahlt über Nacht eine Finanzierungskosten-Gebühr, und die Finanzierungskosten-Gebühr ist ein Prozentsatz des Positionswerts. Der Trader, der die Position über Wochen oder Monate hält, zahlt eine erhebliche Finanzierungskosten-Gebühr, und die Finanzierungskosten-Gebühr kann die Gewinne schmälern. Der Trader, der Leverage für langfristige Positionen nutzt, sollte die Finanzierungskosten-Gebühr mit der erwarteten Rendite vergleichen und für langfristige Positionen eine andere Strategie in Betracht ziehen.
Der zweite Effekt betrifft den Einstieg und den Ausstieg. Die gehebelt positionierte Position reagiert stärker auf den Einstiegskurs, und die gehebelt positionierte Position reagiert stärker auf den Ausstiegskurs. Der Trader, der die Position zu einem falschen Preis eröffnet, kann mehr verlieren, und der Trader, der die Position zu einem falschen Preis schließt, kann mehr zurückgeben. Der Trader sollte Limit Orders verwenden und Market Orders in schnelllebigen Märkten vermeiden.
Der dritte Effekt betrifft die Korrelation. Die gehebelt positionierte Position ist stärker mit der zugrunde liegenden Aktie korreliert, und die Korrelation liegt näher bei 1 als die Korrelation einer nicht gehebelt positionierten Position. Die hohe Korrelation verringert den Diversifikationsvorteil, und die hohe Korrelation erhöht das Konzentrationsrisiko.
Wie Leverage das Risikomanagement beeinflusst
Der erste Effekt ist der Stop-Loss. Die gehebelt eröffnete Position erfordert einen engeren Stop-Loss, und der engere Stop-Loss ist notwendig, um den Verlust zu begrenzen. Der Trader, der 5:1 Leverage nutzt, sollte einen Stop-Loss verwenden, der 1/5 des Stop-Loss beträgt, den der Trader ohne Leverage verwenden würde; der engere Stop-Loss begrenzt den Verlust auf denselben Prozentsatz des Kontos.
Der zweite Effekt ist die Diversifikation. Die gehebelt eröffnete Position verringert den Diversifikationsvorteil, und die gehebelt eröffnete Position ist stärker konzentriert. Der Trader, der Leverage nutzt, sollte weniger Positionen halten und bei den Trades selektiver vorgehen. Der Trader, der viele gehebelt eröffnete Positionen hält, ist einem großen Marktschwung ausgesetzt, und der große Marktschwung kann mehrere Margin Calls auslösen.
Der dritte Effekt ist der Cash-Puffer. Die gehebelt eröffnete Position erfordert einen größeren Cash-Puffer, und der Cash-Puffer ist notwendig, um die Margin Calls abzudecken. Der Trader, der Leverage nutzt, sollte 6 bis 12 Monate Margin-Zahlungen in bar bereithalten, und der Cash-Puffer schützt den Trader vor einem vorübergehenden Markteinbruch.
Haeufige Fragen zu Leverage und Strategie
Was ist der beste Leverage fuer eine Aktien-Trading-Strategie? Der beste Leverage haengt von der Risikotoleranz des Traders, der Erfahrung des Traders und der Volatilitaet der zugrunde liegenden Aktie ab. Der konservative Trader sollte 2:1 bis 5:1 Leverage verwenden, und der aggressive Trader kann 5:1 bis 10:1 Leverage bei liquiden Aktien nutzen.
Kann ich Leverage fuer langfristiges Investieren verwenden? Es wird nicht empfohlen. Die Finanzierungskosten summieren sich ueber die Zeit, und die langfristige Rendite von Aktien kann die Finanzierungskosten moeglicherweise nicht rechtfertigen. Der Trader, der langfristig investieren moechte, sollte ein Cash-Konto verwenden, und der Trader sollte Leverage nur fuer kurzfristige Trades einsetzen.
Aendert Leverage die optimale Positionsgroesse? Ja, der Leverage ermoeglicht es dem Trader, eine groessere Position zu kontrollieren, und die groessere Position kann so bemessen werden, dass sie einem festen Prozentsatz des Kontos entspricht. Der Trader sollte eine Positionsgroessen-Formel verwenden und sich bei jedem Trade an die Formel halten.
Verwandte Ressourcen
Wo anfangen
Wenn Sie Leverage für Ihre Aktien-Trading-Strategie bewerten, ist der nützlichste erste Schritt, die Positionsgröße für einen repräsentativen Trade zu berechnen und das mögliche Renditepotenzial mit dem Risiko zu vergleichen. Unsere Broker-Vergleich listet die Broker auf, die gehebeltes Trading anbieten, sowie die verfügbare Leverage. So erfahren Sie, was der Broker bietet, bevor Sie den ersten gehebelten Trade platzieren.